America's-Cup-Teams gründen neue Weltserie
Die wegen eines juristischen Streites zu einer unfreiwilligen Pause von zwei jahren im Americas Cup verurteilten Segelteams starten eine eigene Weltserie.
Die juristischen Streitigkeiten waren zwischen Alinghi und dem BMW Oracle Racing Team ausgebrochen.
Gesegelt wird die neue Weltserie auf den Yachten aus den Jahren 2007.
Diese Auskunft gab die erst kürzlich gegründete World Sailing Team Association (WSTA) bei einer Pressekonferenz.
Es ist geplant, dass die Louis Vuitton World Series im November 2009 in Nizza startet und im Jahr 2010 in asiatischen und amerikanischen Häfen fortgesetzt wird.
An der Series nehmen auch die bekannten Segelteams New Zealand und BMW Oracle Racing teil. Weiterhin sind acht weitere Teams zugelassen.
Hanse Sail Rostock
Auch in diesem Jahr war die Hanse Sail in Rostock wieder eine erfolgreiche Veranstaltung mit Großseglern, Segelschulschiffen und einem vielseitigen Unterhaltungsprogramm.
Die Rostocker Hanse Sail ist die größte maritime Veranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern.
"Die Millionengrenze haben wir wieder geknackt", erklärt der Chef der Hanse Sail Holger Bellgardt.
An der Hanse Sail in Rostock nahmen ungefähr 250 Großsegler, Traditionsschiffe und Segelboote aus zwölf Nationen teil.
Unter den Großseglern befanden sich auch die über 100 Meter langen russischen Segelschulschiffe "Sedov" und "Mir".
Veränderungen im deutschen Segelsport
Im deutschen Segelsport stehen große Veränderungen an.
Unter der Schirmherrschaft "Sailing Team Germany" soll der Segelsport professioneller, besser organisiert werden und eine Neubelebung erfahren.
Als Vorbild hat man sich den Deutschen Radsport genommen.
Die Aufstellung einer Nationalmannschaft für den Segelsport in Deutschland ist eines der Ziele, die man sich gesetzt hat.
Weiterhin möchte man die bisher vielen Meisterschaften auf wenige Saisonhöhepunkte konzentrieren. Außerdem erwägt man die Entwicklung Regatta-Formates, welches unkomplizierter im Fernsehen übertragen werden kann.
"Wir wollen Deutschland zur erfolgreichsten Segelnation der Welt machen", erklärt der Tornado-Weltmeister Oliver Schwall.
Er ist einer der Initiatoren, die dieses ehrgeizige Projekt angestoßen haben.
SRC & LRC: Prüfungsfragen und Prüfungsverfahren
Einer Mitteilung der Seefunkschule NRW zu folge, hat das Bundesministerium Verkehr (BMVBS) neue Prüfungsrichtlinien für das sogenannte Short Range Certificate (SRC) erlassen.
Bei der Prüfung gibt es jetzt nur noch 180 Fragen und das bekannte Multiple Choice Verfahren wurde bei der SRC Prüfung zugelassen.
Änderungen sind auch für das UBI angedacht.
Für das von der Royal Yachting Association ausgegebene SRC gibt es jetzt eine Anpassungsprüfung.