Hanse Sail Rostock
Auch in diesem Jahr war die Hanse Sail in Rostock wieder eine erfolgreiche Veranstaltung mit Großseglern, Segelschulschiffen und einem vielseitigen Unterhaltungsprogramm.
Die Rostocker Hanse Sail ist die größte maritime Veranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern.
"Die Millionengrenze haben wir wieder geknackt", erklärt der Chef der Hanse Sail Holger Bellgardt.
An der Hanse Sail in Rostock nahmen ungefähr 250 Großsegler, Traditionsschiffe und Segelboote aus zwölf Nationen teil.
Unter den Großseglern befanden sich auch die über 100 Meter langen russischen Segelschulschiffe "Sedov" und "Mir".
Insgesamt hatten über 20 Schiffe mit mehr als 50 Metern Länge im Rostocker Hafen festgemacht.
Wie das zuständige Organisationsbüro der Hanse Sail mitteilte, waren alle Liegeplätze ausgebucht.
An manchen Liegeplätzen haben bis zu sechs Segler nebeneinander gelegen. Man konnte bei der 19. Hanse Sail auch eine Premiere verzeichnen, zum ersten Mal nahmen sieben Windjammer aus sechs Nationen teil.
Höhepunkte waren auch in diesem Jahr die große Geschwaderfahrt, die Regatta der Traditionssegler und die beiden Feuerwerke über Warnemünde und Rostock.
Obwohl die Wirtschaftskrise allgegenwärtig ist, verzeichneten die Veranstalter keine Einbußen bei den Einnahmen.
Allerdings mussten die Schiffseigner einen Rückgang der gebuchten Ausfahrten verzeichnen. Unternehmen buchten ungefähr 30 Prozent weniger Ausfahrten.
Am Schluss der Veranstaltung war man mit den Einnahmen aber zufrieden.
Insgesamt waren mehr als 25.000 Besucher an Bord der Segler und gingen mit auf Fahrt.
Bei der 19. Hanse Sail musste man auch einen Todesfall verzeichnen. Feuerwehrleute bargen einen 44 Jahre alten Mann tot aus dem Stadthafen in Rostock.
Vermutlich ist er in der Nacht ins Wasser gefallen und zwischen Schiffsrumpf und Kaimauer geraten und ertrunken.