Veränderungen im deutschen Segelsport
Im deutschen Segelsport stehen große Veränderungen an.
Unter der Schirmherrschaft "Sailing Team Germany" soll der Segelsport professioneller, besser organisiert werden und eine Neubelebung erfahren.
Als Vorbild hat man sich den Deutschen Radsport genommen.
Die Aufstellung einer Nationalmannschaft für den Segelsport in Deutschland ist eines der Ziele, die man sich gesetzt hat.
Weiterhin möchte man die bisher vielen Meisterschaften auf wenige Saisonhöhepunkte konzentrieren.
Außerdem erwägt man die Entwicklung Regatta-Formates, welches unkomplizierter im Fernsehen übertragen werden kann.
"Wir wollen Deutschland zur erfolgreichsten Segelnation der Welt machen", erklärt der Tornado-Weltmeister Oliver Schwall.
Er ist einer der Initiatoren, die dieses ehrgeizige Projekt angestoßen haben.
Mitstreiter, die für dieses Projekt eintreten, sind Werbeprofi Schwall und der Unternehmer Arne Dost.
Auch prominente deutsche Segler sind vertreten, so zum Beispiel DSV-Präsident Rolf Bähr, Ex-Messechef "der boot Düsseldorf", Abdul Raman Adip, Ex-NRV-Präsident Gunter Persiehl, der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann, die Olympiateilnehmer Marcus Baur, Dr. Katrin Adlkofer und Johannes Polgar, America's Cup-Profi Tim Kröger und Nixdorf-Förderer Joachim.
Die Initiatoren des Projektes haben bereits über ein halbes Jahr Arbeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter sich gebracht.
Mittlerweile wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Segler-Verband (DSV) ein Förderverein gegründet.
Diesem neuen Verein sind bisher zwölf führende deutsche Segelsportvereine beigetreten.
Jetzt arbeitet man am Aufbau einer professionellen Sportvermarktung.
Gegenüber der Presse äußerte sich Rolf Bähr wie folgt: "Die bundesweite Bündelung aller Kräfte ist die richtige Idee, denn Flickenteppiche bringen nur Desorientierung.
Alle ziehen mit. Nur so bringen wir den Sport nach vorn."